Toni Innauer

„Fundraiserin des Jahres“ – Marianne Hengl

Foto: Facebook – Marianne Hengl

 

 

Der Dachverband von Österreichs Spendenorganisationen (Fundraising Verband Austria) prämierte am 11.10.2021 in Wien, die herausragendsten Leistungen in der Spender­kommunikation. Höhepunkt der Preisverleihung war die Vergabe des Awards „Fundraiserin des Jahres“ an Marianne Hengl für ihr jahrzehntelanges Engagement um „RollOn Austria – Wir sind behindert“.

Im Einsatz um Inklusion und gesellschaftliche Gleichstellung von Menschen mit Behinderung zählt Marianne Hengl unzweifelhaft zu den engagiertesten Persönlichkeiten des Landes. Als Behindertenaktivistin kämpft die Tirolerin seit über 30 Jahren unermüdlich für bessere Lebensbedingungen und mehr gesellschaftliche Akzeptanz von Menschen mit Behinderung. Selbst von Geburt an körperlich schwer behindert, lebt die von Papst Franziskus zur „Botschafterin des behinderten Lebens“ ernannte Buchautorin und Fernsehmoderatorin, Zeit ihres Lebens vor, dass es für Menschen mit Behinderung keinerlei Grenzen gibt. Marianne Hengl begann als Fundraiserin beim „slw Soziale Dienste der Kapuziner“ und baute danach als Obfrau den Verein „RollOn Austria – Wir sind behindert“ von 1989 bis heute zur wichtigsten und stärksten Lobbygruppe Österreichs für beeinträchtigte Menschen, auf. „Mit ihrem unermüdlichen Einsatz um Unternehmenspartnerschaften und der unentwegten öffentlichen Repräsentanz des Sektors, ist Marianne Hengl als Fundraiserin eine wahre Ausnahmeerscheinung. Die von ihr ins Leben gerufenen Partnerschaften – von eigenen ORF-Fernseh- und Radiosendungen über umfassende Aufmerksamkeitskampagnen bis hin zur jährlichen RollOn-Gala – haben wesentlich dazu beigetragen, Menschen mit Behinderung und ihren Bedürfnissen eine breite Öffentlichkeit zu verschaffen.“, betonte Günther Lutschinger, Geschäftsführer Fundraising Verband Austria, bei der Prämierung von Marianne Hengl als „Fundraiserin des Jahres“ (Partner: DIRECT MIND).

Ich hatte die ehrenvolle Aufgabe die Laudatio für meine liebe Freundin, Marianne zu halten!

 

Herzliche Gratulation!

 

Toni Innauer

 

 

Spitzensport in „Vorreiterrolle“?

Foto: Innauer privat / Frischauf

 

 

Das Bild vom Profisport als Testlabor für später serien- und alltagstaugliche Produkte und Methoden hat in vieler Hinsicht seine Berechtigung. Der Bogen der Beispiele spannt sich von Innovationen bei Bekleidung, Materialtechnologie über Trainingsmethoden, Psychologie, neue Operations- und Rehabilitationsmethoden bis hin zur Ernährung.

Die mehr als überfällige Diskussion zu den massiven gesundheitlichen Folgen in Zusammenhang mit dem viel zu hohen Zuckerkonsum vor Augen, macht einmal mehr klar, wie weit manche sportlichen Vordenker ihrer Zeit voraus waren. Dieser Tage erscheint ein Buch über Baldur Preiml „Befreit von Sieg und Niederlage, der andere Weg des Ikarus. Gemeinsam mit „Ernährungspapst“ Willi Dungl hat Preiml seine Skispringer schon in den 70er-Jahren erfolgreich auf „Körndlfutter“ und zuckerfreie Kost umgestellt. Als Andenken an diese Zeit ist in unserem Haushalt noch immer eine Salzburger Getreidemühle im Einsatz. Unser Trainer wusste nicht nur, dass raffinierter Zucker und Auszugsmehl dem menschlichen Körper schaden, er hatte auch die Zivilcourage und Konsequenz, ein Werbeangebot für einen sogenannten „Sportzucker“ für sein Springerteam abzulehnen. In einer Zeit, als der ÖSV noch um jeden Schilling froh sein musste, war das ein sehr mutiges Statement.

Mittlerweile stehen wir nicht nur in den USA, sondern überall, vor den unübersehbaren Folgen der gesellschaftlichen Überdosierung mit Zucker, grassierendem Bewegungsmangel kombiniert mit psychologisch verbrämter Fehl- und Unterinformation des Konsumenten und immer noch zu wenig gesunden Alternativen im Warenangebot. Ähnlich wie bei anderen komplexen Herausforderungen weiß die Wissenschaft, wohin der Weg gehen sollte, welche Veränderungen kommen müssen. Aber die Macht der Gewohnheit und der Lobbys, der Sog der Gesellschaft und die Trägheit des Marktes sind noch zu stark. Es fehlen die Vorgaben und Lenkungsmaßnahmen der Politik, der Leidensdruck ist bei 50% Übergewichtigen bei den über 15-Jährigen offenbar immer noch nicht groß genug…
Noch viel stärker als vor 40 Jahren ist der Spitzensport Bestandteil und Big-Player in einem Wirtschaftskosmos mit eigenen Spielregeln aus denen sich keiner auszuscheren traut. Oder doch?  War es der Beginn einer neuen Zeitrechnung, als der portugiesische Weltfußballer die berühmteste zuckerhältige Limo medienwirksam vom Interviewtisch stellte und „Aqua!“ sagte?

Zwischen Preimls und Christiano Ronaldos Statements liegen Jahrzehnte, inhaltlich sind sie jedenfalls revolutionär und auf einer Linie.

 

Ihr Toni Innauer

 

 

 

Obertöne Kammermusikfestival 2021

Foto: Obertöne

 

Als Obmann ist es mir eine Freude, Sie auch heuer wieder ganz herzlich und pünktlich zum diesjährigen Festival vom 15.-19.09.2021 im Stift Stams einzuladen. Zehn Künstler aus sieben Ländern, spielen für uns Musik aus fünf Jahrhunderten!

 

Vier Programme an vier Abenden – jeweils 18 Uhr im Bernardisaal, Stift Stams:
Mittwoch, 15. September: massenet.nisinman.scarlatti.schumann.brahms
Donnerstag, 16. September: chiabrano.murcia.nisinman.piazzolla.westhoff.u.a.
Samstag, 18. September: rachmaninow.vivaldi.breit.ponomarew.platti.u.a.
Sonntag, 19. September: bertoli.schostakowitsch.merula.kantscheli.dubois.u.a.

 

Zehn Künstler aus sieben Ländern:
Nenad Lečić (SRB) – Klavier | Rafael Bonavita (UY) – Gitarre Barockgitarre
François Guerrier (F) – Cembalo Orgel | Leonhard Roczek (A) – Violoncello
Jan Krigovsky (SK) – Kontrabass Violone | Marcelo Nisinman (ARG) –
Bandoneon | Tobias Steinberger (A) – Percussion | Chris Norz (A) – Drums
Mariya Nesterovska (UA) – Violine & künstlerische Leitung
Hubert Mittermayer Nesterovskiy (A) – Fagott & künstlerische Leitung

 

Infos zu den Tickets finden Sie auf  auf www.obertone.at

oder unter

info@obertone.at
+43 512 312 306

Aufgrund der Corona-Bestimmungen steht nur eine begrenzte Platzanzahl zur Verfügung!

 

Im Namen der OBERTÖNE freut es mich Sie wieder bei uns Willkommen zu heißen!

Ihr Toni Innauer
Obmann